Gestern landeten gleich zwölf Lockheed Martin F-35A auf dem US-Stützpunkt Spangdahlem in der Eifel. Kurz davor wurden sechs KC-135 Stratotanker aus dem englischen Mildenhall nach Ramstein verlegt. Das berichtet die Zeitschrift Flugrevue.

Laut Mitteilung der US-Air Force sollen die sogenannten „Rude Rams“, die eigentlich in Utah stationiert sind, in Deutschland „die kollektive Verteidigung der NATO verstärken“ und „die Einsatzbereitschaft zu erhöhen“. Das zumindest erklärte die US Air Force. Begleitet werden sie von Reservisten der 419th Fighter Wing, die ebenfalls auf der Hill AFB zu Hause ist. Der Einsatz erfolge in voller Zusammenarbeit mit der deutschen Regierung, heißt es weiter.

Die Verlegung sei „vorübergehender Natur“, die F-35A seien „für eine Vielzahl von Missionen zur Abschreckung von Aggressionen sowie zur Verteidigung von Verbündeten ausgerüstet, falls die Abschreckung versagt“. Bereits Anfang der Woche sind nach Angaben der Zeitschrift sechs Tankflugzeuge vom Typ Boeing KC-135 in Ramstein gelandet. Die Stratotanker sind eigentlich auf der Luftwaffenbasis Mildenhall in England stationiert. (BLZ)