Weihnachten 1951 wurde im französischen Dijon der Weihnachtsmann verbrannt. Nicht von Gottlosen, die dem Kult um die Geburt eines Religionsgründers, der auch noch ein Heiland gewesen sein soll, entgegentraten, sondern es war die Tat strenggläubiger Katholiken. Sie hatten einen Weihnachtsmann an den Gittertüren der Kathedrale von Dijon aufgehängt und dann in deren Vorhof öffentlich verbrannt. Mehrere Hundert Kinder waren Zeugen der Aktion. Der Pfarrer der Gemeinde hatte gegen den Weihnachtsmann gepredigt. Der sei eine heidnische Erfindung, die gegen den Heiligen Nikolaus gesetzt werde und den guten katholischen Traditionen den Krieg erkläre. Die Tageszeitung France Soir berichtete über das Ereignis.

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