1500 Beschäftigte bei Warnstreiks: Neue Aktion am Mittwoch

1500 Beschäftigte aus der Metall- und Elektroindustrie haben am Dienstag in Berlin die Arbeit niedergelegt. Betroffen waren 13 Betriebe im Bezirk Spandau, wi...

ARCHIV - Eine IG-Metall-Fahne weht im Wind.  woldt/Symbolbild
ARCHIV - Eine IG-Metall-Fahne weht im Wind. woldt/SymbolbildDaniel Bockwoldt/dpa/Daniel Bock

Berlin-1500 Beschäftigte aus der Metall- und Elektroindustrie haben am Dienstag in Berlin die Arbeit niedergelegt. Betroffen waren 13 Betriebe im Bezirk Spandau, wie Andrea Weingart von der IG Metall mitteilte. Seit Warnstreikbeginn waren der Gewerkschaft zufolge mehr als 5000 Beschäftigte aus 39 Betrieben auf der Straße. Für Mittwochvormittag (9.00 bis 11.00 Uhr) sind Warnstreiks bei Bosch IO, Robert Bosch und Kone angekündigt. Vor dem Ullsteinhaus in Berlin-Tempelhof ist eine Kundgebung geplant.

Nach der ergebnislosen dritten Verhandlungsrunde hatte die Gewerkschaft zu diversen Warnstreikaktionen über die ganze vergangene Woche aufgerufen. Am Dienstag war der siebte Warnstreiktag.

In Sachsen soll am 11. November weiter verhandelt werden, für Berlin und Brandenburg gibt es noch keinen neuen Verhandlungstermin. Die IG Metall fordert 8 Prozent höhere Löhne und Gehälter. Die Arbeitgeber haben unter anderem eine steuer- und abgabenfreie „Inflationsausgleichsprämie“ von 3000 Euro sowie eine spätere, noch unbezifferte Erhöhung in den Gehaltstabellen in Aussicht gestellt.