Der Stand der Dinge im Mobilfunkmarkt lässt sich wie folgt vereinfachen: Die Zukunft heißt 5G, die Gegenwart 4G und 2021 wird 3G endgültig zur Vergangenheit. In China werden unterdessen bereits Milliardenprogramme aufgelegt, um einen 6G-Standard zu entwickeln. Die europäische Mobilfunk-Zukunft ist in Peking insofern fast schon wieder Musik von gestern.

Unterdessen gibt es erste Stimmen, die auf den Anschluss zu Chinas 6G-Programm dringen. In Deutschland stehen die Netzbetreiber im kommenden Jahr ganz anderen Unsicherheiten gegenüber: Die Bundesregierung hat Mitte Dezember das sogenannte IT-Sicherheitsgesetz auf den Weg gebracht. Den Bundestag passiert hat dieses Gesetz noch nicht. Darin ist formuliert, dass Hersteller von Bauteilen kritischer Infrastruktur – etwa des 5G-Netzes – ausgeschlossen werden können, wenn sie sich als nicht vertrauenswürdig erweisen.

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