Sportartikel-Hersteller Adidas erhält einen Notkredit in Höhe von 3 Milliarden Euro.
Foto: dpa/Tobias Hase

Herzogenaurach - Vor drei Wochen war der Sportartikel-Hersteller Adidas als hässliches Gesicht der Coronakrise ausgemacht. Der reiche Dax-Konzern aus Herzogenaurach wollte Mieten für heimische Shops nicht mehr zahlen - und das nach einem Rekordjahr 2019 mit 23,6 Milliarden Euro Umsatz und zwei Milliarden Euro Gewinn. Mieten verweigern, das geht nur bei wirklich Bedürftigen, war allgemeiner Tenor in Politik und Gesellschaft. Binnen Kurzem ist der weltgrößte Sportartikel-Hersteller hinter US-Branchenführer Nike nun so bedürftig geworden, dass er einen im Wesentlichen staatlichen Notkredit über drei Milliarden Euro braucht. „Die aktuelle Situation stellt sogar gesunde Unternehmen vor ernsthafte Herausforderungen“, erklärt Konzernchef Kasper Rorsted. Das darf man ihm glauben.

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