Ende des Jahres 2011 sehen viele Bundesbürger ihr Land umstellt: Faule Italiener, korrupte Griechen und unproduktive Portugiesen unterhöhlen das Fundament der Euro-Zone und bedrohen den deutschen Wohlstand. Die Politik nährt diesen Verdacht. Es gehe darum, „dass man in Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal nicht früher in Rente gehen kann als in Deutschland, sondern dass alle sich auch gleich anstrengen“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel im April 2011. „Wir können nicht eine Währung haben und der eine kriegt ganz viel Urlaub und der andere ganz wenig.“ Die Bundesregierung macht sich nun daran, Europa wieder auf Fleiß und Sparsamkeit zu trimmen. Das Vorbild ist klar: die Agenda 2010. „Deutsche Reformerfolge sind die Blaupause für Europa“, so Unicredit-Volkswirt Andreas Rees.

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