Die Flugbranche in Europa sortiert sich ein Stück weit neu: Air-Berlin-Partner Etihad überprüft Insidern zufolge seine Investitionen in europäische Fluglinien. Im Zuge dessen dürfte Vorstandschef James Hogan die arabische Airline in den kommenden drei Monaten verlassen, sagten Personen aus dem Unternehmen und der Branche. Unter dem Australier Hogan war Etihad bei Air Berlin, Alitalia und Air Serbia eingestiegen. Die Beteiligungen entpuppten sich jedoch als massive Fehlinvestitionen und flogen in Summe mehr als 2,5 Milliarden Euro Verlust ein.

Von dem Verlust entfällt eine Milliarde Euro auf die in der Hauptstadt ansässige Air Berlin, die ohne die Unterstützung von ihrem Großaktionär – Etihad hält knapp 30 Prozent an Deutschlands zweitgrößter Fluglinie – längst hätte aufgeben müssen. Air Berlin wollte ursprünglich den neuen Flughafen BER als großes Drehkreuz nutzen.

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