Berlin - Lufthansa und Easyjet sind die beiden Favoriten bei der Aufteilung der insolventen Air Berlin. Der Aufsichtsrat hat sich am Montag dafür ausgesprochen, dass die Verhandlungen mit den beiden Fluggesellschaften fortgeführt werden sollen. So sollen acht von zehn Arbeitsplätzen erhalten werden. Allerdings müssen noch einige Hürden genommen werden. Spruchreife Entscheidungen soll es bis zum 12. Oktober geben.

Das Szenario für die Zerschlagung sieht so aus, dass die Lufthansa den größten  und den wertvollsten  Batzen der Start- und Landerechte (Slots) nebst der dazu passenden Flugzeuge  bekommt. Die hiesige Branchenführer ist offenbar bereit, dafür einen relativ hohen Preis nämlich 200 Millionen Euro zu zahlen. Maximal weitere 100 Millionen soll Lufthansa-Chef Carsten Spohr  bereit sein, locker zu machen, um zeitweise Betriebskosten zu übernehmen. Spohr hatte schon vorige Woche erklärt, dass er sich einerseits für die 38 Maschinen interessiert, die die Lufthansa ohnehin schon für sechs Jahre von Air Berlin gemietet hat. Hinzukommen sollen bis zu 40 weitere Flugzeuge, unter anderem auch von der Air-Berlin-Tochter Niki.

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