Berlin - Die globale Umverteilung zwischen den Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital hat sich auch im vergangenen Jahr fortgesetzt. Das zeigt der jüngste Bericht der UN-Arbeitsorganisation ILO. Zwar legten die Löhne weiter zu. Schneller stieg jedoch die Produktivität der Arbeitnehmer, sprich: Sie erhalten einen immer kleineren Teil des Gesamtprodukts.

Weltweit legten die Löhne im vergangenen Jahr laut ILO real – also abzüglich Inflation – um 2,0 Prozent zu. Dies lag jedoch vor allem an der Entwicklung in Asien, wo die Arbeitseinkommen um sechs Prozent stiegen. Großen Einfluss auf den globalen Durchschnitt hatte China: Ohne das Riesenreich wären die Löhne auf der Welt nur um 1,1 Prozent gestiegen.

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