Berlin - In dieser Woche hat das Statistische Bundesamt Zahlen zum Ausmaß der Armut in den Bundesländern vorgelegt. Die Befunde bestätigen einen seit Jahren zu beobachtenden Trend: Trotz Wirtschaftswachstum und hoher Beschäftigung wächst der Anteil der Armen. Mittlerweile unterschreitet jeder sechste Inländer die Armutsschwelle von 60 Prozent des mittleren Einkommens.

Jedes fünfte Kind ist von Armut betroffen. In Augen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und des Paritätischen Gesamtverbands spiegeln diese Zahlen unhaltbare Zustände. „Armut im reichen Deutschland ist und bleibt ein Skandal“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch. Um Armut wirksam bekämpfen zu können, sind nach Ansicht der beiden Dachorganisationen vor allem deutlich höhere Hartz-IV-Regelsätze notwendig.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.