Der Betreiber des havarierten AKW Fukushima will trotz der andauernden Katastrophe wieder Atomstrom produzieren. Das finanziell angeschlagene Unternehmen Tepco beantragte am Freitag bei der Atomaufsichtsbehörde das Wiederanfahren von zwei der sieben Reaktoren im weltgrößten Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa in der Provinz Niigata an der Westküste.

Es ist das erste Mal seit Beginn der Katastrophe in Fukushima infolge des Erdbebens und Tsunamis vom 11. März 2011, dass Tepco einen solchen Antrag stellte. Die Prüfung wird mindestens sechs Monate dauern. Derzeit sind sämtliche der 50 Atomreaktoren in Japan zu Sicherheitsüberprüfungen abgeschaltet.