Warschau/Breslau/Berlin  - Es war ein klassischer Spott: „Polnische Wirtschaft“ stand für Armut, Durcheinander, Ineffektivität. Einen ersten Eindruck, dass mehr dahintersteckt, bekam Berlin vor gut 30 Jahren, als viele, viele Polski Fiat in der Stadt ankamen, Menschen auf der Brache am Potsdamer Platz Kleidung, Wodka oder Wurst feilboten. Dank des im Vergleich zur D-Mark praktisch wertlosen Zloty konnten sie dort schnell einen polnischen Monatslohn erwirtschaften. Das ist jedoch in jeder Hinsicht lange her: Polen ist inzwischen der fünftgrößte Handelspartner Deutschlands, der viertgrößte Berlins, und die IHK Berlin sieht das Land als „Stabilitätsanker“ für die hauptstädtische Wirtschaft in der Corona-Krise.

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