Dem angeschlagenen Autohersteller Opel drohen einem Medienbericht zufolge harte Sanierungsschritte. Die Firmenleitung fordere von der Belegschaft den Verzicht auf Tariferhöhungen und Teile des Weihnachts- und Urlaubsgelds, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Außerdem sollen die Beschäftigten flexibleren Arbeitszeiten zustimmen und auf Wochenendzuschläge verzichten. Zudem soll der Anteil der Leiharbeiter auf ein Viertel steigen. Dienstleistungsarbeiten sollen nach einem niedrigeren Tarif bezahlt und Teile der Komponentenproduktion ausgelagert werden. Das Blatt beruft sich auf eine Präsentation von Opel-Produktionschef Peter Thom vor Betriebsräten.

Opel hat in Europa dieses Jahr schon 20 Prozent Absatz verloren und machte im vergangenen Jahr einen Verlust von 523 Millionen Euro. (dapd)