Noch steht alles still.
Foto: Berliner Zeitung/Markus Wächter

Berlin Der Hauptstadt-Flughafen BER könnte nach dem Start noch länger auf Zuschüsse angewiesen sein in Folge des Einbruchs bei den Passagierzahlen in der Corona-Krise. „Wir werden auch in 2021, 22, 23 möglicherweise noch Unterstützung benötigen“, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Montag im Sonderausschuss des Brandenburger Landtags. Es werde längere Zeit dauern, bis die Passagierzahlen wieder so seien wie vor der Krise, berichtet dpa.

Eigentümer des Flughafens sind Berlin, Brandenburg und der Bund. Er soll Ende Oktober in Betrieb gehen. Für dieses Jahr hatten die Betreiber die Finanzlücke im laufenden Geschäft an den Bestandsflughäfen Schönefeld und Tegel auf bis zu 300 Millionen Euro beziffert. Im Herbst wolle der Aufsichtsrat über die Zeit nach 2020 beraten, sagte Lütke Daldrup. Tegel soll spätestens im November schließen, Schönefeld Teil des neuen Flughafens am selben Standort werden.