Das Markenlogo von Delivery Hero.
Foto: Imago Images

BerlinZwischen Gewinnern und Verlierern der Corona-Pandemie liegen in der Oranienburger Straße nur wenige Schritte. Während sich die meisten Restaurants schwer und mühsam aus dem Loch herauszuarbeiten versuchen, das ihnen der Lockdown mit wochenlangem Öffnungsverbot hinterließ, brummt an der Ecke Tucholskystraße das Geschäft mit Sushi, Curryhühnchen und Pizza Tonno.

Dabei sind Gäste in dem schmucklosen Bau nicht unbedingt willkommen. Es wird auch nichts serviert, nicht einmal gekocht. Es ist ein Bürohaus, aus dem heraus Delivery Hero, die nach eigenen Angaben weltweit führende Lieferplattform für Speisen von lokalen Restaurants, ihr Geschäft organisiert. Wenn das Unternehmen in der übernächsten Woche die Zahlen für das zweite Quartal vorlegt, wird man erfahren, dass die Bestellungen sich gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt haben. Derzeit sind es etwa 100 Millionen Bestellungen im Monat. Gastronomie mit Server statt Küche. Fast Food 2.0.

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