Viele Produkte der Haushalts- und Unterhaltungselektronik, die auf der derzeit laufenden IFA in Berlin ausgestellt sind, kommen aus asiatischer Produktion. Es gibt aber auch noch Unternehmen, die in Deutschland und am Standort Berlin produzieren. An der Herstellung von Unterhaltungselektronik sind in Berlin 360 Firmen mit rund 7700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beteiligt.

Dabei geht es zum Beispiel um elektronische Bauelemente, Router, Telefone, fotografische Geräte, Datenträger, aber auch um Lampen, Leuchten sowie Haushaltsgeräte.

Der Umsatz der Firmen im Bereich Haushalts- und Unterhaltungselektronik belief sich nach Angaben der Investitionsbank Berlin im Jahr 2012 auf gut 2,8 Milliarden Euro – das ist mehr als der Umsatz des Baugewerbes: Bezogen auf die gesamte industrielle Produktion in Berlin erreichen diesen Unternehmen einen Umsatzanteil von immerhin 9,2 Prozent.

Umsatz im Vergleich zu 2009 verdoppelt

Gegenüber dem Jahr 2009 konnte der Umsatz bei diesen Unternehmen nach Berechnungen der Volkswirte der Investitionsbank Berlin sogar verdoppelt werden. Das ist vor allem auf hohe Steigerungen bei Unternehmen zurückzuführen, die der konsumentenorientierten Unterhaltungselektronik vorgelagerten sind. Sie produzieren elektronische Bauelemente, wie elektronische Kondensatoren, Mikroprozessoren, Elektronenröhren, unbestückte Leiterplatten und integrierte elektronische Schaltungen. Viele dieser Produkte sind für den ausschließlich für den Export bestimmt.