Eine Jobcenter-Filiale in Berlin-Neukölln.
Foto: Imago Images/Sascha Steinach

BerlinAuf dem Berliner Arbeitsmarkt geht es im Moment kaum voran. Im November waren 148.775 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, das waren zwar 3514 weniger als im Oktober, aber 2105 mehr als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote lag mit 7,6 Prozent ebenso hoch wie vor einem Jahr.

Der Berliner Agenturchef Bernd Becking machte zwei Trends aus: „Zum einen wächst die Beschäftigung in hohem Tempo weiter.“ Zugleich verlören aber mehr Menschen ihre Arbeitsplätze und hätten es ohne Weiterbildung schwer, wieder einen neuen Job zu finden.

Für erfreulich hält es die Agentur, dass weniger Haushalte von Grundsicherung (Hartz IV) leben. Zuletzt waren es 248.720 und damit rund 450.00 weniger als vor drei Jahren.

Arbeitsmarkt trotzt der Konjunkturflaute

Auch in Brandenburg ist die Arbeitslosigkeit auf einem Rekordtief und verharrt auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. 72.074 Frauen und Männer waren im November arbeitslos gemeldet. Das waren 307 weniger als im Oktober und 5195 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Mit 5,4 Prozent lag die Arbeitslosenquote 0,4 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr.

Auch gesamtdeutsch trotzt der Arbeitsmarkt der Konjunkturflaute: Mit 2.180.000 Menschen lag die Zahl der Arbeitslosen im November so niedrig wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Im November waren 24.000 Menschen weniger arbeitslos als im Oktober und 6000 weniger als vor einem Jahr, Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,8 Prozent.