Made in Berlin: Der Boxermotor der neuen BMW R18. 
Foto: BMW

Berlin - Nachdem die Corona-Krise der Berliner Industrie im Mai einen dramatischen Umsatzeinbruch um mehr als ein Fünftel des Vorjahresvolumens beschert hatte, deutet sich nun sehr überraschend  eine Erholung an. Denn wie das hiesige Amt für  Statistik am Dienstag mitteilte, stiegen die Umsätze der 338 Berliner Industriebetriebe mit wenigstens 50 Beschäftigten im Juni deutlich auf 2,17 Milliarden Euro. Das waren nicht nur 400 Millionen Euro mehr als noch im Mai. Auch gegenüber dem Juni des vergangenen Jahres waren die Umsätze um 1,5 Prozent gestiegen.

„Die Berliner Industrie meldet sich zurück“, sagt Claus Pretzell, Volkswirt bei der Investitionsbank Berlin. Zwar lägen die Umsätze im gesamten zweiten Quartal noch immer um 7,1 Prozent unter denen des gleichen Vorjahresquartals, doch sei das nicht mehr so dramatisch. „Einen ähnlichen Rückgang hatten wir auch schon Ende 2017“, sagt der Ökonom. „Unter dem Strich hätte es schlimmer kommen können.“ Dennoch war das Berliner Bruttoinlandsprodukt insgesamt im zweiten Quartal dieses Jahres um zwölf Prozent eingebrochen – stärker als in Deutschland insgesamt, wo das Minus 11,7 Prozent betrug.

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