Berlin - Kein Urlaub, keine Restaurantbesuche, keine Veranstaltungen. Dass es den Berlinern an Gelegenheiten mangelt, Geld auszugeben, können Banken täglich in ihren Daten ablesen. Dispokredite werden weniger genutzt, Teilzahlungskredite sind nicht sonderlich begehrt, dafür steigen die Kontostände. Bei der Berliner Sparkasse, die insgesamt 1,3 Millionen Privatgirokonten führt und somit jeden dritten Berliner betreut, hatte die Kundschaft im vergangenen Jahr tatsächlich 1,6 Milliarden Euro mehr auf der hohen Kante als im Jahr zuvor. Über 21 Milliarden waren es insgesamt. Kein Grund zur Freude für eine Bank, die damit in Niedrigzins-Zeiten kein Geld verdienen kann. Die Berliner Sparkasse machte im Pandemiejahr 2020 dennoch Gewinn und lieferte ein „insgesamt zufriedenstellendes“ Ergebnis, wie es Johannes Evers als Chef der in Berlin marktführenden Bank am Dienstag formulierte.

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