Berlin - Es sind noch immer vor allem die Fantasien und Hoffnungen, die an der Börse zählen. So sehr, dass Anleger selbst den Verlust von nahezu einer Milliarde Euro so ungerührt zur Kenntnis nehmen, als ginge es um eine Abweichung des Müggelsee-Pegels im Millimeterbereich. Für den im Dax notierten Berliner Essenslieferdienst Delivery Hero trifft das jedenfalls zu. Denn nachdem der am Donnerstagmorgen seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr vorlegte, hatte die Aktie zeitweise sogar zugelegt – trotz eines ausgewiesenen Verlustes von 918 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor betrug das Minus noch 448 Millionen Euro.

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