Jedes Jahr flattert die Statusmeldung von der Rentenversicherung ins Haus, doch nicht wenige schieben die Briefe solange beiseite, bis der Ruhestand in sichtbarer Nähe ist. Maximilian Kleyboldt ist stellvertretender Direktor der Bethmann Bank und Vorstandsmitglied im Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB), das private Finanzplaner zertifiziert und als Non-Profit-Organisation auftritt. Er kennt die Situation von Kunden, die auch wenn sie schon die 50 überschritten haben, noch vorsorgen wollen. Hier seine Ratschläge.

Gründliche Bestandsaufnahme: Bevor es in die Aktion geht, empfiehlt Kleyboldt eine gründliche Bestandsaufnahme. „Wichtig ist, die eigene Ausgangssituation richtig festzustellen“, sagt er. Welche Altersvorsorgeansprüche wurden bereits erworben, und wie werden sie sich bis zu Rente entwickeln – nehmen sie zu, nehmen sie ab? Außerdem müssten Einnahmen und Ausgaben angeschaut werden. Wie viel Geld werde monatlich gebraucht, heute, aber auch in Zukunft. „Es gilt, einen Kassensturz zu machen.“ Neben der staatlichen gebe es häufig auch eine betriebliche Rente. Diese müsse ebenfalls einbezogen werden.

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