Potsdam - Brandenburg will auf der bevorstehenden Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2022 (22.-26. Juni) für die Hauptstadtregion werben. Sie zähle zu den Top-Standorten der zuletzt krisengebeutelten Luftfahrtbranche in Deutschland, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) am Samstag. Internationale Konzerne, ein breiter Mittelstand, innovative Zulieferbetriebe und Start-ups seien dort zu Hause. Diese würden sich den Herausforderung einer nachhaltigen Luftfahrt widmen. Die ILA werde als Schaufenster der Luftfahrtbranche genutzt, um die führende Position Brandenburgs zu unterstreichen, sagte er.

In Brandenburg werde die Luftfahrt der Zukunft entwickelt, sagte der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB), Steffen Kammradt. Im Zentrum zur Erforschung hybrid-elektrischer Antriebe (CHESCO) werden beispielsweise emissionsarme Flugantriebe entwickelt.

Die Unternehmen der Luft- und Raumfahrt in der deutschen Hauptstadtregion beschäftigen rund 17.000 Mitarbeiter. Mit Rolls-Royce, MTU und Pratt & Whitney sind drei der bedeutendsten Triebwerkshersteller ansässig.

Die Wirtschaftsförderung organisiert mit Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie (BPWT) und der Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz (BBAA) die Firmengemeinschaftsstände.