In Deutschland vergeht kein Tag ohne die Forderung, „die Reichen“ sollten ihren angemessenen Beitrag zur Lösung der Eurokrise leisten. Kein Tag vergeht auch, ohne dass das marktliberale Lager antwortet: „Die Reichen“ hätten ihr Geld schließlich redlich verdient, sie schüfen Arbeitsplätze und trügen durch Steuern und Spenden zum Wohlbefinden aller bei.

Doch die schwarz-gelben Meinungsmacher werden der Verteilungsfrage nicht mehr lange begegnen können, indem sie das Gemälde vom wohltätigen Unternehmer malen. Zu groß sind die Lasten der Euro- und Bankenkrise. Und umgekehrt hilft es nicht weiter, wenn SPD, Grüne oder Linke „die Reichen“ einfach als Negativ-Mythos pflegen.

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