Berlin - Die geplante Rodung des Hambacher Forstes im Rheinischen Revier wird zunehmend zur Belastungsprobe für die Kohlekommission der Bundesregierung. Anlässlich der dritten Sitzung des Gremiums am Donnerstag in Berlin drohte die Umweltschutzorganisation BUND damit, die Kommission zu verlassen, sollte der Energiekonzern RWE wie angekündigt ab Oktober die Reste des Waldes beseitigen. Mit der Rodung werde einem breiten gesellschaftlichen Konsens „der Boden entzogen“, sagte BUND-Geschäftsführer Olaf Bandt.

Die Organisation ist in Person ihres Bundesvorsitzenden Hubert Weiger in dem Expertengremium vertreten. Zöge sich der BUND tatsächlich zurück und folgten ihm womöglich weitere Vertreter aus der Umweltbewegung, stünde sofort die Frage nach der Glaubwürdigkeit und Arbeitsfähigkeit der 31-köpfigen Kohlekommission im Raum.

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