Wie viel Zeit verbringen Sie pro Woche auf diesem Sessel?

Eigentlich bin ich nur morgens und abends ein paar Stunden im Büro. Das aber auch samstags und sonntags. So kommen in der Woche dann doch 60 bis 70 Stunden zusammen.

Wo können Sie am besten entspannen?

Beim Kochen. Eisbein kann ich am besten. Außerdem versuche ich, zwei bis drei Mal wöchentlich für zwei Stunden ins Fitness-Studio zu gehen. Das bringt die Gedanken zum Fließen und holt mich weg vom Alltag. Es kann ja nicht schaden, sich ein wenig fit zu halten.

Wollten Sie schon immer werden, was Sie jetzt sind?

Ja. Ich wollte immer Unternehmer sein. Ich arbeite nicht, weil ich muss. Ich arbeite wirklich gerne.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Textilhändler in Potsdam. So habe ich nach der Wende in der DDR als Selbstständiger angefangen. Das ging von morgens um vier bis abends um zehn. Jeden Tag.

Wer verdient Ihrer Meinung nach zu wenig?

Bauarbeiter. Es ist schade, wenn schwer gearbeitet wird und doch nur wenig Verdienst hereinkommt.

Was würden Sie niemals für Geld tun?

Geld ist das Ziel eines jeden Geschäfts, aber nicht alles. Ich würde nie ein Geschäft machen, wenn es Unglück für andere Menschen bringen würde.

Welchen Wunsch wollen Sie sich noch erfüllen?

Ich möchte das Dong Xuan Center noch größer und besser machen. Ein Traum ist auch der Bau einer asiatischen Wohnanlage hier in der Nähe.

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Wie kommen Sie ins Büro?

Mit dem Auto. Bis vor kurzem war das ein Porsche Panamera, aber der war mir zu schnell und zu sportlich. Jetzt ist es ein normaler Audi A6. Ich liebe deutsche Autos.

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie abends nach Hause kommen?

Auf das Fernsehen. Ich sehe gern die Nachrichten und Fußball – am liebsten, wenn Bayern München gewinnt. Ich bin Bayern-Fan.

Wie lautet Ihr wichtigster Rat an Schulabgänger?

Sie sollten sich nicht zu früh auf ein bestimmtes Berufsziel festlegen, sondern Praktika und Jobs nutzen, um sich Kenntnisse anzueignen und Möglichkeiten auszuloten.

Womit bringt sich ein Bewerber im Vorstellungsgespräch um alle Chancen?

Wenn er sich nicht umfassend über mein Unternehmen informiert hat. Sollte ich dann noch merken, dass er nicht offen und ehrlich ist, hat er sich alles verbaut.

Was würden Sie mit 50 Millionen Euro gern in Berlin verändern?

Ich würde hier in Lichtenberg ein besonderes Stadtviertel errichten, eine kleine Asia-Town. Das würde gut zu Berlin passen. Denn die deutsche Hauptstadt ist eine internationale Stadt, in der Menschen sehr vieler Nationalitäten leben und arbeiten. Eine Asia-Town würde weitere asiatische Unternehmer nach Berlin locken und so den Handel und die Wirtschaft voranbringen. Und für die Touristen wäre es eine weitere Sehenswürdigkeit.

www.dongxuan-berlin.de