Wie viel Zeit verbringen Sie pro Woche auf diesem Sessel?

Ich arbeite 50 bis 60 Stunden für das Unternehmen. Meine Zeit verbringe ich eher selten auf meinem Schreibtischstuhl, sondern überall im Haus.

Wo können Sie am besten entspannen?

Ich spiele Gitarre und Bass, früher recht harte Rockmusik, mittlerweile eher Classic Rock zusammen mit meinem Vater. Außerdem gehe ich gerne windsurfen oder spiele Beach-Volleyball am Gleisdreieck.

Wollten Sie schon immer werden, was Sie jetzt sind?

Es war ja nicht mein Plan, im Unternehmen meines Vaters zu arbeiten. Aber ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich bisher erreicht habe.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ich habe die Hecke meiner Oma geschnitten, bis ich mir irgendwann mit der Schere das Knie verletzt habe. Mein Vater hat mich in der Seilfabrik Kataloge bekleben lassen, bezahlt wurde ich pro Stück. Ein echter Akkordjob.

Wer verdient Ihrer Meinung nach zu wenig?

Sehr viele Menschen, vor allem aber Pfleger und Erzieher für den Dienst, den sie an der Gesellschaft leisten.

Was würden Sie niemals für Geld tun?

Nichts Illegales und nichts, was ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

Welchen Wunsch wollen Sie sich noch erfüllen?

Im vergangenen Jahr bin ich mit meiner Frau von der Westküste an die Ostküste der USA gefahren. Das Gleiche würde ich gerne auch auf anderen Kontinenten machen, als Nächstes in Australien.

Wie kommen Sie ins Büro?

Mit dem Auto, auch wenn ich mir immer wieder vornehme, öfter das Fahrrad zu nehmen. Aber ich muss tagsüber oft mit Geschäftspartnern zu den Spielplätzen fahren, da brauche ich das Auto. Außerdem ist die Fahrradstrecke von Prenzlauer Berg nach Reinickendorf nicht besonders schön.

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie abends nach Hause kommen?

Darauf, mit meiner elf Monate alten Tochter zu spielen und danach mit meiner Frau zusammen auf dem Sofa die Beine hochzulegen.

Wie lautet Ihr wichtigster Rat an Schulabgänger?

Ich würde jedem empfehlen, Auslandserfahrungen zu sammeln. Es erweitert den Horizont ungemein zu wissen, wie es ist, woanders zu leben, eine andere Sprache zu sprechen und dadurch andere Kulturen besser zu verstehen. Außerdem ist es wichtig, möglichst früh praktische Erfahrungen zu machen. Universitäres Wissen ist eine gute Grundlage, aber nichts kann zwei Jahre Arbeit in der Praxis aufwiegen.

Womit bringt sich ein Bewerber im Vorstellungsgespräch um alle Chancen?

Wenn er zu angeberisch auftritt oder nicht aufrichtig ist. Und wenn er mir nicht in die Augen gucken kann.

Was würden Sie mit 50 Millionen Euro in Berlin verändern?

Ich würde ein Drittel in den Schulausbau stecken, ein Drittel an die Kinderkrebshilfe spenden und ein Drittel in einem Fonds anlegen, der unter Beaufsichtigung des Bundesverbandes der Spielegerätehersteller nachhaltige Spielplätze in Berlin baut.