Schwefel wird in einer Schwefelmine in der ostchinesischen Provinz Jiangsu abgebaut. Die Rohstoff-Großmacht China könnte wegen neuer politischer Vorgaben und der Folgen der Corona-Krise künftig deutlich geringere Mengen an Handelspartner wie Deutschland liefern. 
Foto: dpa/Xu Congjun

Berlin - Die Rohstoff-Großmacht China könnte wegen neuer politischer Vorgaben und der Folgen der Corona-Krise künftig deutlich geringere Mengen an Handelspartner wie Deutschland liefern. Dies zeigt eine Untersuchung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA), über die die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Die aktuelle Strategie Pekings berge das Risiko, dass «kritische Rohstoffe verstärkt für die eigene industrielle Fertigung eingesetzt werden, um höherwertige Produkte herstellen zu können». Eine mögliche Folge wäre «eine Beeinträchtigung der Rohstoffversorgung für die deutschen Industrien und ein intensiverer Wettbewerb in der Herstellung von höherwertigen Materialien und Industriegütern».

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