Die deutsche Wirtschaft befindet sich zu Beginn des neuen Jahres in einer paradoxen Situation. Die aktuelle Lage und der Ausblick scheinen nicht so recht zusammenzupassen. Einerseits ist die Stimmung in den Unternehmen schlecht. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Dezember erneut abgesackt – bereits den sechsten Monat in Folge. Bei 94,7 Punkten rangierte das Barometer. Auch die Zahl der Kurzarbeiter ist zum Jahresende von 712.000 im November auf 879.000 im Dezember gestiegen. Es sind vor allem Lieferengpässe und die Omikron-Welle, die die Konjunktur belasten. Die Folge: Das Wirtschaftswachstum ist zuletzt praktisch zum Erliegen gekommen. Von einem „ruppigen Winterhalbjahr“ spricht Stefan Kooths, Vizepräsident am Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW).

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