Berlin - Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Überbrückungshilfe I, Überbrückungshilfe II, Überbrückungshilfe III … Viele Selbstständige, die wegen der Corona-Pandemie seit Monaten weitgehend untätig sind, haben schon lange den Überblick verloren, wann sie welche Hilfszahlungen bekommen können. Um die Verwirrung noch einmal zu steigern, gibt es mit der Neustarthilfe eine weitere Leistung. Zielgruppe sind Selbstständige, die keine oder nur geringe Fixkosten haben.

Einen Anspruch auf Neustarthilfe haben Selbstständige, die keine Überbrückungshilfe III beziehen oder beantragt haben und deren Umsätze im ersten Halbjahr 2021 deutlich zurückgegangen sind. Vergleichszeitraum ist in der Regel das Jahr 2019. Für Personen, die später ihre selbstständige Tätigkeit aufgenommen haben, wird der Vergleichszeitraum abweichend festgelegt. Wer erst ab Mai 2020 oder später selbstständig ist, erhält keine Neustarthilfe. Auch Selbstständige, die in der Vergangenheit Rettungsbeihilfen erhalten und diese nicht oder nicht vollständig zurückgezahlt haben, haben keine Möglichkeit, Neustarthilfe zu bekommen. Das Gleiche gilt für Personen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet oder wenn ein solches beantragt wurde.

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