Berlin - Die IBB hat ein bewegtes Jahr hinter sich. 2020 hat sich das Fördervolumen der Investitionsbank Berlin (IBB) verdoppelt. Dazu trugen wesentlich die Entwicklungen in der Pandemie bei. Im vergangenen Jahr hat die IBB rund 2,2 Milliarden Euro von Bund und Ländern zur Verfügung gestellte Corona-Hilfen an Unternehmen und Unternehmer in Berlin weitergereicht. 2,1 Milliarden Euro davon flossen als Zuschuss, 100 Millionen Euro als Darlehen. Damit machen die Corona-Hilfen die Hälfte der gesamten Finanzierungszusagen der Bank in Höhe von 4,4 Milliarden Euro aus, wie der IBB-Vorstandsvorsitzende Jürgen Allerkamp am Mittwoch bei der Vorstellung der Jahresbilanz in Berlin sagte.

„Die Anzahl der Soloselbstständigen in Berlin ist wahnsinnig hoch, und auch die Vulnerabilität und Kleinteiligkeit der Unternehmen ist hier ganz anders als in den anderen Ländern“, hatte Allerkamp nach der Auszahlung der ersten Corona-Hilfsgelder im vergangenen Jahr gegenüber Journalisten betont. Die Wirtschaftsstruktur der Hauptstadt sei besonders. Die Politik habe deshalb gut daran getan, in Berlin in besonderer Weise Mittel bereitzustellen. „Wir haben hier als allererstes ein Programm mit Rettungsdarlehen in den Markt gebracht, bevor die anderen Geschäftsbanken überhaupt in der Lage waren loszulegen“, ergänzte damals der Jurist, der seit 2015 an der Spitze der IBB steht.

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