Paul Elliott Singer ist ein erfolgreicher Mann. Als Investor hat der 69-Jährige über einer Milliarde Dollar Vermögen angehäuft, er steht einigen Denkfabriken vor, seine Stiftung unterstützt wohltätige Zwecke, mit Erfolg setzte er sich für die Schwulenehe in New York ein. Nun steht er vor dem Geschäft seines Lebens: 800 Millionen Dollar will er vom argentinischen Staat. US-Gerichte bestätigen seine Forderung – bis nächsten Mittwoch muss Buenos Aires zahlen. Das aber würde das Land wohl in die Pleite stürzen. Singer hat daher mächtige Gegner: Den Internationalen Währungsfonds (IWF), die Entwicklungsländergruppe G77 und auch die US-Regierung warnen vor unabsehbaren Folgen, sollte der Investor seinen Millionengewinn einstreichen.

Einstmals Investoren-Liebling

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