Berlin - Die Markteinführung von Corona-Impfstoffen ist in der Pandemie ein Wettrennen sondergleichen. Die Tübinger Biopharmafirma Curevac galt lange als langsam, nun landet sie mit den neuesten Entwicklungen auf den hintersten Plätzen. Das Unternehmen musste in einer Pflichtbörsenmitteilung am Mittwochabend einräumen, dass der eigene Impfstoffkandidat CVnCoV in einer Zwischenanalyse nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Corona-Erkrankung „jeglichen Schweregrades“ erzielt habe. Damit habe der Impfstoff die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien nicht erfüllt. Die Märkte reagierten unerbittlich: Die in den USA gehandelte Aktie des Unternehmens brach in der Spitze um 52,4 Prozent auf 39,10 Euro ein und war damit so billig wie seit fast neun Monaten nicht mehr. 

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