Berlin - Die Pflege eines Demenzkranken Familienangehörigen ist für viele Betroffene ein Kraftakt, der sie an seelische, finanzielle und körperliche Grenzen bringt. Das geht aus dem Pflegereport 2017 der DAK hervor, die die Krankenkasse am Donnerstag in Berlin vorgestellt hat. Demnach wünschen sich neun von zehn pflegenden Angehörigen mehr Geld, während zwei von drei mehr Unterstützung durch professionelle Pflegedienste fordern. 60 Prozent erwarten für sich und ihre dementen Familienmitglieder mehr Selbsthilfeangebote. 42 Prozent der Befragten benötigen laut der Studie mehr Informationsangebote über die Krankheit. Die Studie basiert auf einer repräsentativen Allensbach-Umfrage und Daten der Krankenkasse.

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