Berlin - In der Hauptstadt herrscht Gründerzeitstimmung. Ähnlich wie einst, als Mitte des 19. Jahrhunderts reihenweise Fabriken in Berlin entstanden, sogar auf Hinterhöfen Lokomotiven gebaut wurden. Jetzt sind es die privaten Corona-Schnelltestzentren, die in rasantem Tempo eröffnet worden sind. Man findet sie in Cafés, Galerien, im Theater, im Fetischclub Kitkat, sogar in Kirchen. Das freut die, die flott getestet werden wollen. Und besorgt andere: Berlins Amtsärzte und Politiker sprechen von „Wildwuchs“ und fordern eine strenge Regulierung. Keine Berliner Behörde weiß derzeit, wie viele Zentren es momentan tatsächlich gibt. Und Kontrollen dieser Einrichtungen durch die Bezirksämter seien unmöglich, heißt es.

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