Berlin - Im Daimler-Werk in Marienfelde tobt seit Monaten ein Arbeitskampf. Im vorigen Herbst hatte der Autokonzern einen radikalen Umbau samt tiefgreifender Sparmaßnahmen angekündigt. Berlin sollte davon besonders betroffen sein. Bei der IG Metall befürchtete man den Abbau von bis zu 2000 Jobs und sogar die Werksschließung. Doch plötzlich hat das Werk wieder eine Zukunft. Mercedes-Benz, die Autosparte des gerade neu strukturierten Industrie-Konzerns, investiert dort einen zweistelligen Millionenbetrag. Auf dem Gelände des ältesten produzierenden Daimler-Werks soll ein Campus für die Entwicklung, Erprobung und Anpassung von Software-Lösungen für das globale Produktionsnetzwerk des Konzerns entstehen. Daten statt Diesel.

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