Es sind wohl die sensibelsten Daten, die dem iPhone anvertraut werden: die Telefonnummern von Freunden und Familie in der Kontaktliste. Doch ausgerechnet diese Daten wurden von mobilen Anwendungen für das iPhone, den Apps, heimlich massenhaft ausgelesen. Die Apps kopieren die Daten aus dem Adressbuch, darunter gespeicherte E-Mail-Adressen und Telefonnummern, auf die Server der privaten Firmen – ohne den Benutzer nach Zustimmung zu fragen.

Unter den Ausspäh-Apps sind einige der populärsten Anwendungen für das iPhone, so auch der Kurztextnachrichtendienst Twitter. Sobald der Nutzer die „Freunde finden“-Funktion in der Twitter-App aktiviert, kopiert Twitter die sensiblen Daten auf die Unternehmensserver und speichert sie für 18 Monate.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.