Berlin - Im Kampf gegen überfüllte Züge und Verspätungen in Deutschland erschließt die Deutsche Bahn eine neue Geldquelle: Der Verkauf des großen Tochterunternehmens Arriva wird wahrscheinlicher. „Es gibt eine Reihe von Interessenten“, hieß es aus Konzernkreisen kurz vor Ablauf der Interessenbekundungsfrist an diesem Freitag. Arriva betreibt Busse und Regionalzüge in 14 europäischen Ländern, der Verkauf soll Milliarden für die Eisenbahn hierzulande bringen.
Denn in Deutschland hat der Staatskonzern Mühe, die steigenden Fahrgastzahlen zu bewältigen. 2018 fuhren trotz Zugausfällen und Verspätungen rund 148 Millionen Reisende mit Fernverkehrszügen, vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Aber sinkende Gewinne und steigende Schulden machen Investitionen in Netz, Züge und Personal schwieriger. 2018 war jeder vierte Fernzug verspätet.

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