Strausberg - Die alte Antonow war schon da, als Phillip Scheffel mit seiner Firma hierher zog. Jetzt parkt der nicht mehr flugfähige Doppeldecker mit Neunzylindermotor wie ein Fossil aus einer überlebten Zeit vor Scheffels Hangar am Nordrand des Flugplatzes von Strausberg, während drinnen mit etablierten Luftverkehrssystemen gebrochen und der klimaverträgliche Fortbestand des Passagierflugs geprobt wird. „Es geht um Revolution, nicht um Evolution“, sagt der Maschinenbauer Scheffel. Ein Flugpionier der nächsten Generation.

Der 41-Jährige konnte selbst schon fliegen, als er noch nicht Auto fahren durfte. Mit 13 Jahren steuerte er erstmals einen Segelflieger, und noch immer ist Scheffel zwischen Himmel und Erde am liebsten ohne Motor unterwegs. Es sei ein Spiel mit der Natur, sagt er, und die „reinste Art des emissionsfreien Fliegens“. Heute baut er selbst Flugzeuge und versucht, dem Umwelt-Ideal des Segelflugs möglichst nah zu kommen, weshalb der Mauersegler auch als Firmenname herhalten musste. Vor sieben Jahren hat Scheffel die Firma Apus gegründet, in der heute 30 im Schnitt knapp 40 Jahre junge Mitarbeiter die Luftfahrt 2.0 kreieren.

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