Vermutlich werden die Flugzeuge in Frankfurt am Main noch eine ganze Weile am Boden bleiben.
Foto: imago images

Berlin - Corona hält die Welt an. Rund um den Globus gelten Reisewarnungen oder -beschränkungen. Flugzeuge bleiben am Boden, der Bahnverkehr ist eingeschränkt. Grenzen sind geschlossen, Hotels für touristische Gäste auch. Und es sieht nicht danach aus, dass sich das bald ändern wird. Noch bis zum 14. Juni hat die Bundesregierung ihre Reisewarnung verlängert. Ob in diesem Sommer überhaupt noch Urlaubsreisen ins Ausland möglich sein werden, ist ungewiss. Das stellt die Branche vor eine der größten Herausforderungen, mit denen sie je konfrontiert war. Nach Angaben der EU-Kommission ist der Tourismussektor der am schwersten betroffene Wirtschaftszweig in der Corona-Krise. Bereits im März prognostizierte die Weltorganisation für Tourismus (UNWTO) für das laufende Jahr einen Rückgang der Touristen-Ankünfte um 20 bis 30 Prozent im Vergleich zu 2019. Das entspräche einem Einnahmenverlust von bis zu 400 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die Wirtschaftskrise 2009 ließ die Touristenzahlen um vier Prozent einbrechen. Für viele Menschen ist der Reisestopp existenzgefährdend. Europaweit arbeiten elf Prozent der Arbeitnehmer in der Tourismusbranche. 

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