Berlin - Erst als das Gesetz schon beschlossen war, wurde die Öffentlichkeit auf eine kleine, aber folgenschwere Änderung aufmerksam: Um die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren, verfügte 2003 die damalige rot-grüne Bundesregierung, dass Rentner künftig auf alle Formen der betrieblichen Altersversorgung den vollen Beitragssatz für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung zahlen müssen. Mehr als sechs Millionen Menschen sind betroffen; sie müssen seitdem teilweise doppelt Beiträge zahlen: Während der Ansparphase und dann auch noch bei der Auszahlung der Rente. Obwohl dazu nichts im aktuellen Koalitionsvertrag steht, will sich die SPD für eine Entlastung der betroffenen Beitragszahler stark machen.

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