Berlin - Es ist schwer, sich das einzugestehen: Der eigene Arbeitsplatz toleriert oder ermöglicht sexistisches Verhalten. Das gilt für Betroffene, Kolleginnen, Leitungen und Führungskräfte. Es bedeutet, sich mit einer unangenehmen Situation auseinanderzusetzen – der eigenen Position, Werten und Grenzen, im Falle von Arbeitgebern auch mit eigenen Fehlern und Ignoranz. Dabei ist ein sexistisches Arbeitsklima ein flächendeckendes Problem. In jeder Branche.

Auf gesetzlicher Ebene wird die Bekämpfung von Sexismus im Koalitionsvertrag der Bundesregierung oder im Antidiskriminierungsgesetz (AGG) festgehalten. „Das sind die Auswirkungen der gesellschaftlichen Debatten, die sich in politische Prozesse übersetzen“, sagt Stefanie Lohaus von der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF Berlin). Gefördert vom Bundesministerium für Familie (BMFSFJ) hat die EAF die „Dialogforen gegen Sexismus“ mit Verbänden, Organisationen und Unternehmen veranstaltet. Ein Ergebnis ist die nun veröffentlichte Handreichung „Gemeinsam gegen Sexismus“.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.