Die Schallplatte hat schon etliche Nachrufe überlebt.
Die Schallplatte hat schon etliche Nachrufe überlebt.
Foto: dpa/Sina Schuldt

Berlin - Sie heißen Oldschool, T-Recs oder Plattenbau. Kleine Geschäfte, in denen Leute vor hüfthohen Tischen stehen und sich durch gehwegplattengroße Papphüllen blättern. Es sind die Tante-Emma-Läden des Musikgeschäfts, die sich seit Jahren tapfer gegen Megastores und die Musik-Zalandos dieser Welt verteidigen. Und sie waren es, die der mit zahllosen Nachrufen bedachten Schallplatte jenes Schutzreservat boten, das sie zum Überleben brauchte. Ein analoges Ökosystem, das alljährlich mit dem Record Store Day auf sich aufmerksam macht und schwarzes Vinyl als Tonträger feiert. Ein Festival der Entschleunigung und des Widerstands gegen die allgegenwärtige To-go-Kultur, das in diesem Jahr sogar bis in den Oktober geht.

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