Neben den sozialen Medien als ewigen „Second Screen“-Ablenkungsmanövern haben sich Videokonferenzen im Pandemiejahr 2020 rasant zu einer der meistgenutzten Funktionen im Internet entwickelt. Wir nutzen sie viel, aber stehen mit den Konferenzen noch am Anfang – dementsprechend war ihnen zu Beginn der Pandemie unsere ungeteilte Aufmerksamkeit gewiss. Waren sie doch noch nicht Teil jenes Informationsrauschens, das unseren Alltag durch Radiosender, Fernsehen, Netflix oder Podcasts begleitet. Videokonferenzen begegneten uns vielmehr so neu und prominent, wie die Menschen in den 1930er- oder 40er-Jahren ihre Radiogeräte, in den 50ern und 60ern ihre Fernsehgeräte erlebten: im Wohnzimmer sitzend, gebannt von jener magischen Stimme, die aus diesem neuen Gerät den Raum besetzte.

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