Berlin - Das Coronavirus hat Millionen Arbeitnehmer in Deutschland ins Homeoffice gezwungen. Doch damit ist ab Juli theoretisch Schluss – auch wenn die Pandemie noch nicht überwunden ist. Die Pflicht für Unternehmen, wo immer es geht, mobiles Arbeiten anzubieten, ist am Mittwoch ausgelaufen. Die Regelung galt seit Januar und war eine Antwort der Politik auf steigende Infektionszahlen. Mitte April hat bereits knapp jeder zweite Beschäftigte ganz oder überwiegend von zu Hause aus gearbeitet, wie das Bonner Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) ermittelt hat.

Mit dem Ende der Pflicht zum Homeoffice soll sich nun auch das Arbeitsleben wieder normalisieren. Eine Entwicklung, die die Berliner Wirtschaft begrüßt. „Angesichts der weiter sinkenden Inzidenzen ist es richtig, dass die Verpflichtung zum Homeoffice fällt und die Beschäftigten wieder mehr vor Ort arbeiten können“, sagt der Geschäftsführer Wirtschaft und Politik bei der IHK Berlin, Henrik Vagt.

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