Berlin - Die IG Metall will’s wissen. 4 Prozent mehr Geld oder eine Arbeitszeitverkürzung. Zumindest da, wo es schlecht läuft. Mit diesen Forderungen geht die Gewerkschaft in die Tarifrunde für die über 3,8 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie. Mit bundesweiten Warnstreiks hat die IG Metall am Dienstag die Muskeln spielen lassen – und ein deutliches Zeichen gesetzt. 

Die Gewerkschaft läutet das Ende der Zurückhaltung ein. Zu Beginn der Corona-Krise setzte die IG Metall noch auf Beschäftigungssicherung. Vor einem Jahr wusste niemand, wie heftig der wirtschaftliche Einbruch durch die Pandemie ausfallen wird. Inzwischen aber vermelden die Unternehmen wieder stolze Gewinne, argumentiert die IG Metall – und davon sollten doch bitte schön die Beschäftigten profitieren. Wer mag da widersprechen? Die Realität indes ist komplizierter. Allein mit der Autoindustrie befindet sich eine ganze Branche im Transformationsprozess. Ausgang ungewiss.

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