Die globale Versorgungslage mit fossilen Brennstoffen ist einer neuen Studie zufolge „sehr angespannt“. Am kritischsten sei die Lage beim Erdöl, heißt es in der Untersuchung der Energy Watch Group (EWG). Durch tendenziell steigende Ölpreise komme bereits in den nächsten fünf Jahren ein Spritpreis von zwei Euro in Sicht, sagte Studien-Hauptautor Werner Zittel dieser Zeitung.

Die Untersuchung dämpft damit die jüngste Euphorie in Sachen Öl- und Gasförderung. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte in ihrem World Energy Outlook 2012 quasi das Ende der Wachstumsgrenzen bei der Förderung fossiler Energien ausgerufen. Grund sind neue Techniken bei der Förderung von Öl und Gas wie Fracking und Tiefbohrungen sowie die Öl-Gewinnung aus Teersand, die die Versorgung noch für Jahrhunderte sicherstellen sollen.

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