Sanierungspflicht für Altbauten: Straßburger Vorhaben und Berliner Realität

Das Europaparlament hat Pläne verabschiedet, um Gebäude mit schlechter Energieeffizienz schnell zu sanieren. Im Senat kennt man nicht einmal den Bedarf.

Wärmebild eines großen Berliner Hochhauses
Wärmebild eines großen Berliner HochhausesMarius Schwarz/imago

Das Votum war eindeutig: Am Dienstag stimmten im Straßburger Europaparlament 343 Abgeordnete für den Antrag, 216 waren dagegen, 78 enthielten sich. Damit ist nun klar, dass die Sanierung von Gebäuden mit besonders schlechter Energieeffizienz europaweit konsequent vorangetrieben werden soll. Denn Immobilien beanspruchen rund 40 Prozent der Energie in der EU und sind zugleich für rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Neubauten sollen den Plänen zufolge schon ab 2028 ausnahmslos emissionsfrei sein.

Unbegrenzt weiterlesen.

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € im Monat nur 0,50 € pro Woche für die ersten 6 Monate
  • Jederzeit kündbar
0,50 € / Woche
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
32,99 € / Monat
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • Wochenendausgabe in Ihrem Briefkasten
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
24,99 € / Monat