Frankfurt a.M. - Der Bundesverband Windenergie (BWE) bringt es zurückhaltend zum Ausdruck und spricht von „fehlerhaftem Ausschreibungsdesign“. Im Klartext könnte man auch einfach davon sprechen, dass die Bundesregierung ein zentrales Projekt der Energiewende komplett vergeigt hat, was nun den Ausbau mit modernen Windmühlen an Land bremst. Vertreter der Erneuerbaren fordern von der Bundesregierung schnelle Korrekturen der Regeln. Die Zeit wird knapp.

Eigentlich war alles gut gemeint. Anfang 2017 wurde der Ausbau der Windenergie an Land von fixen Einspeisevergütungen auf Ausschreibungen umgestellt – die günstigsten Anbieter kommen zum Zug. Dabei wollte der frühere Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) auch Energiegenossenschaften und Bürgerinitiativen eine Chance geben.

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