Berlin - In Deutschland gehen in den kommenden Jahren etwa neun Braunkohlekraftwerke schrittweise vom Netz. Darauf hat sich Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit den Energiekonzernen RWE, Vattenfall und Mibrag am Wochenende geeinigt. Im Gegenzug erhalten die Konzerne Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe – die zahlt der Stromverbraucher. Gabriel, sprach von einer „guten und tragfähigen Lösung“.

Die Bundesregierung ist in einem Zwiespalt. Einerseits muss sie die „schmutzige“ Braunkohle zurückdrängen, um ihre Klimaziele zu erreichen. Andererseits will sie den betroffenen Regionen und Unternehmen nicht zu sehr schaden. Der Kompromiss sieht nun vor, die betroffenen Kraftwerke zwischen 2016 und 2019 zunächst für vier Jahre in eine „Sicherheitsbereitschaft“ zu überführen, die einspringt, sollte die Energieversorgung stocken.

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