Berlin - In der World Trade Organisation (WTO) wird heute Geschichte geschrieben. Fortan sitzt nicht nur die erste Frau, sondern auch die erste Afrikanerin an der Spitze der Welthandelsorganisation, die zuvor fast ein Jahr als leitungslos galt. Damit ist nun neben dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Weltbank eine weitere Schlüsselposition der globalen Wirtschaftspolitik von einer Frau besetzt.

Der neuen WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala sind Auseinandersetzungen mit existentiellen Fragen und ihr Status als Bahnbrecherin nicht fremd. Als sie 2003 das Amt der Finanzministerin in ihrem Heimatland Nigeria übernahm, war sie die erste Frau in dieser Position – damals hatte weltweit nur eine weitere Frau ein Amt wie dieses inne. Immer noch sind weniger als 4 Prozent der Abgeordneten im nigerianischen Parlament Frauen. Als Okonjo-Iweala 2006 nach dem Ende ihrer ersten Amtszeit als Finanzministerin kurzzeitig Außenministerin war, betrat sie schon wieder Neuland.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.